In der Zusammenarbeit der Kuratorin Constanze Kleiner mit dem langjährigen Museumsmann Stephan von Wiese werden neue Möglichkeiten erprobt, sich dem Kunstmarkt zu stellen, gleichzeitig aber autonom zu agieren.

Diese Zielstellung ermöglicht eine soziale Ausrichtung, eine enge Nähe zur aktuellen künstlerischen Szene sowie wechselnde Kooperationen sowohl mit engagierten Unternehmen mit progressiven öffentlichen und gemeinnützigen Institutionen.

Mit KLEINER VON WIESE einen weiteren Ausstellungsort ins Leben zu rufen und dafür Unterstützer zu gewinnen, geschieht aus dem tiefen Wunsch heraus, in der Auseinandersetzung mit Kunst an den Ursprung von allem Lebendigen zu rühren, seine faszinierende Vielfalt zu zeigen und zu bewahren und auf diese Weise gemeinsam neue Kraft, Energie und Erkenntnis zu gewinnen.

Constanze Kleiner
1989 Studium der Slawistik an der Humboldt-Universität Berlin, 2005 Initiatorin der Ausstellung 36x27x10 im ehemaligen Palast der Republik, 2008-2009 geschäftsführende Gesellschafterin der Temporären Kunsthalle Berlin, 2012-13 Künstlerische Leiterin der Kunsthalle Stettin, „Trafo“, Polen, 2014 –16 thematische Ausstellungsprojekte als freie Kuratorin wie „kolibri“ (im alten wiederentdeckten Ballhaus Gartenstraße), „Katzengold“, eine Ausstellung zum Entstehungsprozess von Kunst zum Jubiläum des Landesverbandes Berliner Galerien, „Sursum Corda“, für das Erzbistum Berlin zum Ende des von Papst Franziskus ausgerufenen Jahres der Barmherzigkeit.

Stephan von Wiese
1974 Promotion an der FU Berlin über das zeichnerische Werk von Max Beckmann, 1974-1976 Volontariat an der Staatsgalerie Stuttgart, 1976–2008 Leiter der Modernen Abteilung am Kunstmuseum Düsseldorf (heute: Museum Kunstpalast), Initiator und Kurator von zahlreichen lokalen und internationalen thematischen Ausstellungsreihen, 2003 Begründer des AFORK (Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene), ab 2008 freier Autor, Ausstellungsmacher und Max-Beckmann-Forscher in Berlin.